Sandfilter oder Kartuschenfilter: Wir klären auf!

Eine passende Filteranlage, wie ein Sandfilter oder ein Kartuschenfilter, ist für einen Pool unerlässlich. Eine solche Filteranlage stellt sicher, dass das Wasser hygienisch aufbereitet wird, indem es mehrmals täglich umgewälzt wird. Dabei filtern die Anlagen Schwebeteile und feste Stoffe aus dem Poolwasser und entziehen damit Bakterien, Algen und Co. Nährstoffe, die ansonsten die Grundlage für eine rasche Vermehrung darstellen. Mit einem Sandfilter oder Kartuschenfilter stellst Du sicher, dass Du die gesamte Badesaison unbeschwert gereinigtes, sauberes, hygienisches und gesundheitlich unbedenkliches Wasser genießen kannst. Zudem lässt sich der Einsatz von Desinfektionsmitteln und Poolreinigern reduzieren. Zur Auswahl stehen dabei der Sandfilter oder der Kartuschenfilter.

Wie funktionieren die unterschiedlichen Filter, wie unterscheiden sich Sandfilter oder Kartuschenfilter voneinander und wann kommt welche der Sandfilter oder Kartuschenfilter zum Einsatz? Diesem Thema haben wir uns im nachfolgenden Beitrag gewidmet.

Wovon hängt die Wahl von Sandfilter oder Kartuschenfilter ab?

Eine Pool-Filteranlage hat die Aufgabe alle festen Stoffe aus dem Poolwasser zu filtern, indem sie das Wasser ansaugt, filtert und gereinigt wieder in den Pool zurückführt. Dabei sollte eine Filteranlage rund acht Stunden am Tag laufen und das Schwimmbadewasser in dieser Zeit mindestens zweimal umwälzen. Welche Filteranlage bei Dir zum Einsatz kommen sollte, hängt von der Größe Deines Pools ab. Zur Bestimmung berechnest Du einfach das Wasservolumen in Kubikmeter und Liter und vergleichst die Werte mit den Angaben des Herstellers. Unterschieden werden die beiden Systeme Sandfilter oder Kartuschenfilter. Zusätzlich zu der Reinigung mit einer Filteranlage gehört die regelmäßige händische Reinigung mit Chlor oder Aktivsauerstoff.

Wie funktionieren Sandfilter oder Kartuschenfilter?

Wenn es um eine hohe Wasserqualität in einem mittelgroßen bis großen Pool geht, sind Sandfilter die beste Wahl. Hierbei saugt eine Umwälzpumpe über den sogenannten Skimmer das Wasser in die Anlage. Dies wird durch den Filterkessel zum Filtermaterial geführt, wo selbst feinste Schmutzpartikel einfach hängen bleiben. Im Anschluss wird das gereinigte und saubere Wasser wieder dem Becken zugeführt. Als Filtermedium kommt unter anderem natürlicher Quarzsand zum Einsatz, der sich in unterschiedlichen Körnungen von 0,4 bis 0,8 mm und 0,7 bis 1,2 mm zeigt. Bis zu 3 Jahre kann das Material des Sandfilters genutzt werden, bevor es ausgetauscht werden muss.

Kartuschenfilter sind der ideale Begleiter für kleine Pools und stellen hier eine hohe Wasserqualität sicher. Der Papierfilter hält selbst feinste Verschmutzungen zurück. Angesaugt wird das Wasser über einen Einlassschlauch. Von dort aus geht es durch die Filterkartusche, welche im Inneren aus Papierlamellen besteht. An deren Oberflächen bleiben beim Kartuschenfilter die Verschmutzungen hängen und durch den Auslassschlauch wird wieder sauberes und gereinigtes Wasser zurück in den Pool gelassen.

Die Qualität von Sandfiltern oder Kartuschenfiltern unterscheiden sich nicht, es ist jedoch nicht jeder Filter für jeden Pool geeignet. Worauf du bei deiner Wahl für einen Sandfilter oder Kartuschenfilter achten solltest, verraten wir Dir. 

Wir beraten Dich gerne, ob ein Sandfilter oder ein Kartuschenfilter die richtige Wahl für Deinen Pool ist. Nutze dafür einfach unser Kontaktformular.

Wann sollte man zum Sandfilter oder Kartuschenfilter greifen?

Sandfilter zeigen ihre Stärken vor allem bei mittelgroßen und großen Schwimmbecken und überzeugen hier mit maximaler Leistung bei relativ günstigen Betriebskosten. Eine Sandfilteranlage sollte konstant über die gesamte Badesaison in Betrieb sein. Zur verbesserten Filterleistung kannst Du Flockungsmittel nutzen. Welches Modell bei Sandfiltern dabei das richtige für Deinen Pool ist, hängt von der Filterleistung ab, die sich entsprechend an der Größe des Pools orientiert. Filtert ein Sandfilter zu wenig Wasser, ist die Wasserqualität nicht mehr gewährleistet. Bei zu hohen Filterleistungen musst Du schnell tief in die Tasche greifen. Ein Sandfilter muss regelmäßig gesäubert und gewartet werden.

Der Kartuschenfilter ist hingegen die perfekte Wahl für kleine Pools und Aufstellbecken. Sowohl Montage als auch Handhabung sind schnell und einfach. Das macht das Reinigen ohne großen Aufwand möglich. Die Papierfilter solltest Du regelmäßig austauschen, andere Wartungsarbeiten sind nicht nötig. Damit überzeugen Kartuschenfilter mit einem günstigen Preis. Auch hier richtet sich die Auswahl eines Kartuschenfilters nach der Filterleistung im Verhältnis zur Poolgröße und zum Wasservolumen. Experten raten auch bei kleinen Pools dazu, das Wasser mindestens zweimal am Tag umzuwälzen, um die Wasserqualität zu gewährleisten. Im Gegensatz zu Sandfiltern benötigst Du bei Kartuschenfiltern kein Flockungsmittel.

Trotz Sandfiltern oder Kartuschenfiltern solltest Du mindestens zwei Mal in der Woche den pH-Wert überprüfen. Mit geeigneten Pflegemitteln, wie aus unserem Sortiment, kannst Du diesen entsprechend anpassen. Der pH-Wert von Schwimmbadewasser sollte immer zwischen 7,0 bis 7,4 liegen. Nur so vermeidest Du gesundheitliche Beeinträchtigungen wie die Reizung von Haut und Augen. Zur Regulierung kommt pH-Plus- oder pH-Minus-Granulat zum Einsatz.

Hast Du noch Fragen zu Sandfiltern oder Kartuschenfiltern? Unsere Poolexperten beraten Dich jederzeit persönlich und unterstützen Dich kompetent bei der Auswahl. Nimm dazu einfach telefonisch, per E-Mail, über das Kontaktformular oder per WhatsApp Kontakt zu uns auf. Entscheiden Dich jetzt für Sandfilter oder Kartuschenfilter von poolplatz.de für ein dauerhaft ideales Badeerlebnis!  

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